So motivierst du dich WIRKLICH zum Sport

Januar 29, 2017
SPORT: SAGEN WIR DER COUCHPOTATO DEN KAMPF AN

Sich nach einem langen Tag noch einmal zum Sport aufzuraffen, ist für niemanden von uns ein Kinderspiel. Auch wenn wir die neuesten Vorsätze gemacht und eigentlich Spaß am Training haben. So kommt es, dass wir uns fest vornehmen, zum Sport zu gehen und letzten Endes doch auf dem Sofa versacken. Jedenfalls geht es mir persönlich sehr oft so.

Und so kommt es, dass man sich um halb acht Uhr abends die neuesten Motivationsvideos auf YouTube anschaut. Immer in der Hoffnung, sie würden einem doch noch die so dringend erhoffte Motivation zum Training bringen. Und ist umso deprimierter, wenn es nicht funktioniert. Wir fangen an, uns Druck zu machen, fühlen uns schwach und versinken im Motivationstief.

1.  KAUF DIR FANCY SPORTKLAMOTTEN
2. HÄNG DIR MOTIVIERENDE SPRÜCHE AN DIE WAND
3. MACH DIR DEINE LIEBLINGS-SPOTIFY-PLAYLIST AN

…sind die meistgeklickten Tipps. Als ob mich ein „Just do it“ am Ende des Tages wirklich motivieren könnte! Nein, Motivationssprüche reichen nicht aus, höchstens zu einem schlechten Gewissen. Es ist gut, dass es sie gibt, schöpft man aus ihnen doch viel Kraft, wenn man sowieso schon dabei ist – ohne Motivationstief. Sie unterstützen nur die Welle, auf der wir eh schon reiten. Motivationssprüche sind nur dazu da, uns Bestätigung für das, was wir die ganze Zeit eh schon tun, zu schenken. Aber was tun, wenn Ebbe ist? Was tun, wenn man wirklich keine Lust hat?

Dann lässt du es eben! Du wirst du an einem solchen Tag sowieso keine Berge mehr versetzen. Und das ist auch in Ordnung so. Deine Kraft wird nur dafür reichen, die Sporttasche für den nächsten Tag zu packen. Was du dann aber auch unbedingt tun sollest. Dafür kannst du morgen  loslegen. Nur bitte nicht in die Schieberitis geraten! Wenn die droht, verdamme ich mich selbst in eine Runde Home-Workout. Dann wird Louisas YouTube-Kanal angemacht und irgendeins ihrer Workouts durch gepowert. Einfach, um wieder in die Puschen zu kommen.

Ich möchte nicht sagen, dass schöne Sportklamotten, die Lieblingsmusik oder eben Motivationssprüche einen nicht auch motivieren können. Ich möchte sagen, dass diese Hinweise nicht die größte Hebelwirkung für mich haben, zum Training zu gehen. Wenn ich durchtrainierte und schlanke Frauen sehe, freue ich mich schon für sie, aber habe am Ende doch ein schlechtes Gewissen. Vergleiche mich und bin mit dem Ergebnis unzufrieden. Dann bin ich nicht nur unmotiviert, sondern auch noch mies drauf.

Deswegen habe ich so mancherlei Tipp und Trick für euch aufgestellt, die euch die Entscheidung leichter machen und ein wenig Energie für das Training schenkt. Welche Motivationstipps habt ihr? Was tut ihr, wenn ihr eigentlich so gar keine Lust habt?

 

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2 comments

Christof Juni 14, 2017 at 1:17 pm

Meiner Meinung und Erfahrung nach – und die kenne ich aus aus dem Leistungssport von früher – sind alle extrinsischen Motivations-Methoden nur von kurzer Dauer. Die echte Motivation, die ist intrinsisch. Klar ist es schön, die neuen Klamotten auszuprobieren (nach einmal ist das aber Geschichte) und die weiteren Gründe, die du erwähnt hast. Letztlich „muss“ es einfach in einem drin „klick“ machen, dann kommt das Training von alleine. Wie auch das wissen, dass es einem nach dem Training immer (ausser man verletzt sich gröber) besser geht als vor dem Training. Dies muss aber selber erfahren werden und kann einem leider niemand einimpfen.

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Laura Juni 21, 2017 at 4:57 pm

Genau – Dankeschön! Du hast es erfasst 😉

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