Mikrokosmos | UrlaubsVlog

April 3, 2016

Über die Ostertage war ich auf Mallorca und habe euch ein paar Impressionen aus dem Urlaub mitgebracht! Das Ganze lief unter dem Motto Familie, deswegen war es in letzter Zeit auf meinen Social-Media-Kanälen alles ein bisschen ruhiger – und natürlich wegen einer ganz bestimmten Situation, die weiter unten auf euch wartet…


Gestaunt: Über den Bachelor-Verschnitt namens Finca Son Tou. Alle unsere 13 Familienmitglieder fanden hier ihren Platz. Worte führen uns hier nicht weiter, lasst Bilder sprechen!

Getrunken: Keinen Amarula, dafür Ron Miel (und das obligatorische Glas Weiswein am Abend).

Gelernt: Angst vor der Zukunft macht auch im Urlaub nicht Halt, dafür aber an der starken Schulter vom Dad. Danke für ein aufbauendes und ehrliches Gespräch in der Nachmittagssonne Mallorcas!

Trainiert und verlaufen: Eine Menge! Der Bootcampguide wollte trainiert und die Laufschuhe bewegt werden. Am Abend scherzte ich noch über die Möglichkeit, mich zu verlaufen. Dieser kam ich natürlich prompt am nächsten Morgen nach – ein Umweg von 3km, Muskelkater und ein leichter Sonnenbrand auf der Nase waren das Resultat. Am meisten Gedanken machte ich mir über meine mittlerweile in Vergessenheit geratenen Spanisch-Kenntnisse: Der einzige Satz, den ich auf Spanisch beherrsche bedeutet: „Ich spreche kein Spanisch.“ Nach der dritten Laufrunde pendelte sich so etwas wie Routine in das Geröll und unerbittliche Strahlen der Sonne ein. Eine Runde im 11 Grad kalten Pool zu schwimmen, war eine willkommene Abkühlung und minimale Überwindung, die mit einem beherzten Köpper gemeistert wurde.

Getraut: Das erste Mal ein Baby im Arm gehalten und die Welt vergessen. Ja, dieser Post strotzt vor Familiensinn und Nachwuchsschwärmereien, wer mich kennt, weiß wie sonderbar das für mich, bei einem Familienurlaub mit 3 Generationen aber nicht weiter verwunderlich ist.

Gewünscht: Die Zeit würde für eine weitere Woche anhalten.

Vergessen: Mein Smartphone in Deutschland. Somit ermöglichte ich mir ganz ungeplant einen Familienurlaub à la 2008 – das beste Geschenk, was ich mir machen konnte. Einmal raus aus Snapchat, Instagram und Co., in einer Welt willkommen, in der das größte Drama ein kleines weinendes Baby und keine hobbylosen Hater waren.

Geschrieben: Weiter an meiner Bachelorarbeit und fleißig Bewerbungen. Diesmal stand SWOT-Analyse und Determinanten auf dem Plan.

Gedacht: Panik ist eine primitive Emotion.

Gelacht: …und dabei die Welt umarmt. Große Sorgen und kleine Nöte lassen sich mit einem herzerwärmenden Kinderlachen für ein paar Sonnenstrahlen lang wegzaubern.

Gespielt: Doppelkopf, Siedler, Wizzard, Schwimmen, Schach und verstecken mit den Kids.

Gesehen: Den Naturhafen von Portocolom und eine strahlende Frau an der Seite meines Vaters, als sie in alten Erinnerungen schwelgte.

Gegessen: Jeden Abend so gut wie ein König. Es gab das beste Essen an 7 aufeinanderfolgenden Tagen, mir fehlen die richtigen Worte um den Geschmack wieder aufleben zu lassen. Ein kleines nettes Restaurant mit verspieltem Hinterhof verwöhnte uns in der Mitte der Woche mit einem 6-Gänge-Menu der ganz besonderen Art – von Gaumenfreude bis oh-hallo-danke-für-den-Versuch war alles dabei. Das lag mehr an meinem verschandelten Porridge-Nudeln-Obst-Geschmack als an der exquisiten Küche.

Gefühlt: In der Familie zuhause.

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2 comments

Josii April 3, 2016 at 1:55 pm

Super schöne Impressionen. Macht gleich wieder Lust auf Sonne, Strand & Meer. Klingt als ob du die Zeit genießen konntest. 🙂
Wünsch dir ganz viel Erfolg mit der BA, jobmäßig als auch in Sachen Familie, Liebe, etc.pp. ..:)
Deine Texte sind MOTIVATIONPUR!!! <3

LG Josi

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Laura April 3, 2016 at 4:04 pm

Vielen vielen lieben Dank, das freut mich!

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