Life-Challenge: Fragen-Freitag

Februar 12, 2016

Ist es sinnlos, ein Mensch zu sein? Wie unterscheiden sich Witz und Humor? Wie alt möchtest Du werden? Möchtest Du das absolute Gedächtnis? Kennst Du Tiere mit Humor? Hier ein kleiner Ausschnitt aus meinem täglichen Gedankenkarussell. Meistens schwirren mir schwermütige Fragen im Kopf rum, sehr oft auf einfach nur alte Erinnerungen oder Wortwolken. Seitdem ich klar denken kann, bin ich durcheinander. Schreiben hilft mir, meine Gedanken zu ordnen. So entstehen meine kleinen Geschichten.

Was geht in Deinem Kopf vor, worüber machst Du dir Gedanken, was beschäftigt Dich? Das muss nichts tiefsinniges sein, es reicht ein Schlagwort, kann ein Satz oder eine Frage sein. Fordert mich mit Euren Gedanken heraus, bohrt mit Euren Fragen und schaut, was dabei raus kommt. Was wolltest Du immer schon mal wissen? Thema Ernährung, Fitness, Liebe, Sex, Freundschaften, Lebensweisheiten, peinliche Geschichten, beruflich durchstarten, Partys, Macken, Student/Nerd/Blogger/Gamer/beliebt/unbeliebt sein, Cliquen, Schulzeit, Familie und und und. Egal um was es geht, schreibt mir Eure Gedanken und ich werde eine Geschichte dazu schreiben bzw. Eure Fragen beantworten. Ihr hattet schon immer mal Lust, an einer Geschichte mitzuwirken? Super! Denn ich möchte Euch mehr einbinden, unsere Welten ein Stückchen näher miteinander verbinden. Ich möchte wissen, was Euch im Kopf umher schwirrt und meine Gedanken dazu ergänzen. Lasst uns eine Kreativwerkstatt starten!

Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge!


Wie ihr Teil meines Blogs werdet?
Lasst einen Kommentar mit Eurer Frage, einem Schlagwort oder einem Satz Eurer Wahl da. Oder schreibt mir eine E-Mail an kontakt@lilakey.de! Ich werde mich bemühen, jede Eurer Anfragen einzubinden. Fordert mich heraus und macht mit bei dieser Geschichten-Challenge!

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Mantel – H&M
T-Shirt – Orsay
Kette – I am
Hose – Diesel
Schuhe – Street

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12 comments

Gabriele März 5, 2016 at 4:06 pm

Hallo Sabrina,

Ich sage einfach mal offen meine Meinung dazu:

Wenn ich etwas über die News der Welt hören will, dann mache ich Facebook, Fernseher oder Radio an, denn da wird man 24/7 damit beschallt.
Bei solchen Blogs findet man ein Stück zu sich und findet sich wieder bzw merkt, dass man ruhig auch mal an sich denken kann.
Denn ich finde, dass die eigenen Probleme (allgemein) viel zu wenig behandelt werden und so getan wird, als wäre das alles nicht der rede wert.
Das macht diesen Blog für z.b. mich sehr lesenswert. Das die eigenen Probleme nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Das man neben der ganzen alltäglichen Problembeschallung, seine eigenen Probleme nicht außer acht lässt.
Man fühlt sich mit seinen eigenen wehwehchen wahrgenommen und verstanden.

Wenn sie plötzlich anfängt, von den Flüchtlingen zu schreiben oder das wir doch bitte die Welt retten sollen, sind einige völlig angetan und hier schlägt sich, wie bei Facebook rechts gegen links und die neutralen schlagen die Hände über den Kopf zusammen. Recht hat am Ende keiner, aber sie verliert einige Mitleser, wo ich auch drunter wäre. Denn so einen Internetkrieg, finde ich genauso dämlich, wie echte Kriege.

Kurzum: für mich ist dieser Blog wie Wellness. Du nennst es Seifenblase, was auch stimmen mag, aber auch sowas braucht man ab und zu.
Das heißt nicht, dass Laura sich nicht mit den Weltnews beschäftigt, sondern nur, dass sie auch an die anderen Menschen mit ihren Problemen denkt und die Weltnews in ihren Kreisen bespricht und nicht auf diesem Blog.
Für mich ist das sehr Sympathisch, denn wer denkt sonst an uns?
In den Nachrichten bittet schließlich keiner darum, mal über Liebeskummer oder mobbing und co zu reden. Oder das wir jeden Freitag den Beitrag bekommen, den wir uns wünschen.
Uns fragt heutzutage keiner mehr.

Das einzige was ihr blühen würde, wenn sie über Weltnews reden würde, wären solche wie ich, die einfach die Augen verdrehen und das nette x klicken, denn ich kann es (außerhalb der 20 Uhr Nachrichten und dauernd im Radio) wirklich nicht mehr hören oder lesen.

Vielleicht kannst du dir ja auch ab und zu Zeit für dich und deine Problem’chen nehmen und den Blog genießen.
Wenn nicht, tut es mir sehr leid und ich wünsche dir dennoch noch viel Erfolg bei deiner Suche.

Reply
Laura März 5, 2016 at 4:55 pm

Liebe Gabriele,
danke danke danke! Da hatte ich doch schnell zwei, drei Tränchen in den Augen – vor Freude natürlich! <3
Ich hoffe, dass dir meine Texte noch lange gefallen und freue mich unglaublich über deine ausführlich Anteilnahme. Du sprichst genau das an, was ich auch meine: Warum sollten unsere Gedanken in unserer kleinen Welt weniger wert sein? Ja, es ist schlimm, was in der Welt passiert und ja, ich finde, dass man das nicht unter den Teppich kehren sollte. Aber dafür gibt es zigtausend andere Seiten, auf denen man mit solchem Content versorgt wird. Und jeder einzelne Gedanke und jedes Gefühl ist es wert, seinen Platz in der Welt zu haben. Auch solche "kleinlichen Wehwehchen", die wie ich finde, auch wichtig und normal sind. Dafür sollte sich niemand rechtfertigen oder schlecht fühlen müssen.
Fühl dich gedrückt, deine Laura

Reply
Sabrina März 5, 2016 at 1:23 pm

Hallo Laura,

ich bin zufällig auf deinen Blog gekommen, nachdem ich mir noch weitere Life-Sytle-Blogs angeschaut habe. Ich finde diese Phänomene ganz spannend, da solche Blogs in den letzten Monaten/Jahren ja wie Pilze aus dem Boden schießen. Dabei frage ich mich meistens, ob die Autorinnen und Autoren bewusst dieses Gefühl erzeugen, in einer Blase zu leben. Das ist gar nicht böse gemeint, aber es wirkt auf mich etwas narzistisch und abgekapselt, einen solchen Blog zu betreiben, ohne dabei eigene Privilegien und die aktuelle gesellschaftliche Situation in die Überlegungen miteinzubeziehen. Das wird wohl „First World Problems“ gennant, wobei ich die von dir angesprochenen Sorgen nicht klein machen möchte, dennoch bedrückt mich diese auf Konsum und Selbstoptimierung versteifte Haltung. Aber vielleicht kannst du mich ja eines besseren belehren 🙂
Lieben Gruß
Sabrina

Reply
Laura März 5, 2016 at 2:56 pm

Liebe Sabrina,

danke für deinen Beitrag. Zuallererst denke ich nicht, dich eines besseren zu belehren, noch dass dies meine Aufgabe wäre. Ich höre raus, dass du glaubst, dass Lifestyle-Blogger nur ihre vorgestellten Themen im Leben haben und sich keine Gedanken über die allgegenwärtigen, medial-gepuschten Themen machen. Mit diesem Vorurteil werden wir leben müssen.

Es ist keineswegs so, dass ich in einer Blase lebe und mir keine Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen mache. Ich finde nur, dass dieser Blog nicht der richtige Ort ist, um darüber zu sprechen. Ansonsten würde ich einen News-Blog, einen Politik-Blog oder ein Nachrichtenmagazin betreiben. Denn wenn ich dies zum allgegenwärtigen Thema mache, möchte ich es richtig tun, nicht nur halbherzig oder schlimmer noch mit gefährlichem Halbwissen. Es gibt weitaus spannendere Wege und Kanäle, die einen Austausch über gerade diese wichtigen Themen garantieren.
Mit meinem Blog versuche ich, eine Plattform für die Menschen zu geben, die nicht wissen, wohin mit ihren Gedanken, Gefühlen und Geschehnissen. Für Menschen, die das Gefühl haben, in der Welt, die nur vor schlechten Dingen zu zerbersten droht, unterzugehen. Jedes Gefühl ist ernst zu nehmen. Auch welche, die sich nicht um den Hunger in Afrika, den Krieg in Syrien, den IS oder die wachsende Ungleichverteilung innerhalb eines jeden Landes zwischen arm und reich drehen. Ich finde es gut und richtig was du sagst, nur denke ich, dass dies hier nicht der richtige Ort für dich ist. Die Last der Welt kann und werde ich nicht auf meinen Schultern tragen, noch möchte ich ständig mit dem Finger auf die Menschen zeigen und sagen „Guckt euch an, was ihr alles schlechtes tut. Seht ihr denn nicht, dass unsere Welt dank euch untergehen wird?!“. Mir wurde einmal gesagt: Zeigst du mit einem Finger auf die Leute, so zeigen immer mindestens drei auf dich.
Ich möchte den Menschen mit meinem Blog ein Zuhause geben, deren Sorgen und Nöte nicht nur nach außen gelagert sind, sondern in ihnen schlummern. Du magst das „First World Problems“ nennen, für mich hat dieser Terminus jedoch etwas vernichtend negatives und ich denke, dass geht nicht nur mir so. Mit diesem Begriff setzt man diese Gedanken herab, macht sie weniger wert und sich auch ein wenig darüber lustig. Depression, Angst, Wut, Enttäuschung, Herausforderungen – all das gibt es nicht nur in den Krisengebieten unseres Planeten, sondern auch in jedem Einzelnen von uns, jeden Tag aufs Neue.

Ich danke dir, für einen Anstoß, der keineswegs neu für mich ist. So viel kann ich sagen: Einige Beiträge zum Thema „Konsumgeilheit“, „First World Problems“ „Weltgedanken“ werden folgen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Reply
Dani März 5, 2016 at 10:57 am

Hey, ich finde die Idee wirklich super und möchte mit meinen Gedankenfetzen gerne auch etwas beisteuern.
Als Überbegriff einfach: Kontrolle.
Und dann ausgeführt: Selbstkontrolle, Kontrolle über das Überschreiten eigener Grenzen, Kontrolle übers Essen, über Emotionen, über andere, also ganz allgemein Kontrolle in jeglicher Hinsicht in seinem Leben.
Dann, gibt es sie? Kann man sie erreichen? Und wenn es ginge, will man sie überhaupt?
Das wäre für mich ein spannendes Thema; vielleicht kannst du dir darüber auch ein paar Gedanken machen, fände ich ganz schön.
Ansonsten finde ich deine Texte einfach großartig und freue mich mehr von dir lesen zu können. Vielleicht hattest du das schon irgendwo geschrieben und ich habe es einfach noch nicht entdeckt, aber was machst du im Moment?, in einem Kommentar vorher stand ja, dass du das Studium abgebrochen hattest.
Liebe Grüße Dani

Reply
Laura März 5, 2016 at 11:18 am

Liebe Dani,
danke für deinen tollen Beitrag und vielen Dank für das schöne Kompliment! Das werde ich definitiv mit einbinden. Hast du schon mein erstes YouTube-Video entdeckt? Das erklärt am besten, wer ich bin und was ich gerade mache. Hier findest du ein bisschen mehr Infos über mich.
Beste Grüße, Laura

Reply
Alexandra März 3, 2016 at 12:43 pm

WIe stehst du zu „Zeit für Freunde finden“ und „sich so zu geben, was andere von einem erwarten“? Das sind zwei der größten Fragen, die ich mir fast täglich stelle. Finde deine Blogposts super! Schonmal bei einem Poetry Slam mitgemacht?

Reply
Laura März 3, 2016 at 12:47 pm

Danke für die wirklich interessanten Fragen, Alexandra! Ich freue mich schon darauf, sie zu beantworten. Bei einem Poetry Slam habe ich noch nicht mitgemacht, aber das ist so ein kleiner Traum von mir. Dafür muss ich aber noch üben, üben, üben…

Reply
Marlene Februar 17, 2016 at 11:06 am

Ziele im Leben, vor allem beruflich, aber auch privat. Was tust du um Ziele zu erreichen und wie gehst du mit Rückschlägen um? Als ich nämlich den vorherigen Kommentar zum Thema Studium gelesen habe, habe ich an mein eigenes Studium gedacht, was leider grade nicht so gut läuft und ich trotz lernen meine Klausuren verhauen hab. Jetzt ist die Frage: Aufhören oder noch mehr reinhängen? Eigentlich will ich immer an das Ziel kommen, was ich mir gesetzt habe.
Ganz liebe Grüße

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Stella Februar 14, 2016 at 5:55 pm

ist mein kommentar hier „angekommen“?

Reply
Laura Februar 14, 2016 at 10:07 pm

Ja, danke für deine vielen Fragen! Ich werde mir Zeit nehmen, jede davon zu beantworten, da ich jede davon super spannend und wichtig finde. Deswegen spare ich mir die für mehrere Blogposts auf und „frühstücke“ die nicht nur kurz ab!

Reply
Stella Februar 14, 2016 at 5:48 pm

Vor was hast du Angst? Glaubst du es gibt Menschen die vor nichts Angst haben? Glaubst du so lebt man besser oder nicht?
Was in deinem Leben bereust du?
und da weiß ich jetzt nicht ob das die Allgemeinheit interessiert, aber du hast ja letztens in einem Post geschrieben, dass du mal Jura studiert hast (also angefangen), kannst du was darüber erzählen? Studium allgemein aber auch Kommilitonen etc.? Bin nämlich gerade am Überlegen ob ich das vielleicht studiere, aber mir noch sehr unsicher.
LG Stella

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