DIY: Memoboard

März 12, 2017
Memoboard
MEMOBOARD – GITTER

DIY-Projekte haben mir in letzter Zeit das Leben gerettet. Okay, das war melodramatisch. Sagen wir, sie taten meiner Seele wirklich unbeschreiblich gut. Ich kann jedem einzelnen von euch nur so sehr ans Herz legen, etwas eigenes mit seinen Händen zu erschaffen. Das macht unglaublich glücklich, lässt sich schwer beschreiben. Es ist schwierig für mich, Glück zu empfinden, aber dieses kleine High am Ende einer Bau-und Craft-Session ist Therapie für meine kleine Seele. Was mich glücklich macht, könnte also auch was für euch sein – deswegen hier eine kleine How-To-DIY-Fancy-Interiordesign-oh-wir-sind-alle-Lifestyleblogger-Anleitung für Mood/und Memoboards!

SCHRITT 1 – Gittergröße anpassen

Das Gitter gibt es für knapp 4€ im Baumarkt eures Vertrauens. Meins war circa 3qm groß und damit viel zu massig für die Wand, wo es schlussendlich hängen sollte. Deswegen musste die Größe angepasst werden. Hierfür haben wir eine handelsübliche Zange benutzt. Dank meines Vaters bin ich tatsächlich Werkzeug-technisch äußerst gut ausgestattet, er war nämlich der Meinung, das ist das, was ein 18-jähriges Mädchen unbedingt zum Geburtstag bekommen sollte. Heute verstehe ich wieso und bin so dankbar. Vielleicht solltet ihr kurz in der Familien-Werkstatt vorbeischauen, falls euch irgendwas essentielles fehlt.

SCHRITT 2 – Färben

Eigentlich ist das Teil schon fertig für eure Wand. Es sei denn, ihr habt die Idee, einen Farbverlauf hinzuzufügen. Gesagt, getan. Ich wollte das Kupfer-Thema meiner Wohnung erneut aufgreifen und einen Kupfer-Verlauf im Gitter widerspiegeln. Dafür gibt es Sprühdosen ( ca. 8€ die Dose) in unglaublich vielen Farben – es muss also nicht unbedingt Kupfer her. Ansprühen solltet ihr das Gitter von beiden Seiten, damit es nicht fleckig wird. Jede Seite sollte vor dem Aufhängen circa 30 Minuten an der frischen Luft trocknen. Auf einer Unterlage versteht sich.

SCHRITT 3 – Aufhängen und bestücken

Hier seht ihr die Kupferseite des Gitters. Ich weiß, sieht ein bisschen rostig aus, aber ich mag’s. Der Verlauf sieht dafür super aus (hier nicht zu sehen). Aufgehangen habe ich das gute Stück an zwei Nägeln im oberen Bereich (im Bild rechts neben der rechten Klammer zu sehen) und zwei Befestigungen im unteren. Ansonsten steht das Gitter unmöglich ab. Danach heißt es nur noch bestücken was das Zeug hält! Mein Memoboard ist noch lange nicht fertig, ich möchte es mit Meilensteinen, Postkarten, Fotos und vielerlei Erinnerungen füllen, die 2017 noch für mich bereithält.

memoboard how-to


MEMOBOARD – LEINWAND

Eine weitere Möglichkeit ist ein Bild selbst als Memoboard umzugestalten. Hierfür hab ich eine handelsübliche Leinwand (40cm x 80 cm) für round about 12€ genutzt. Natürlich unbehandelt, das heißt schneeweiß. Da nicht nur Kupfer, sondern auch Silber eine große Rolle und Thema meiner Wohnung ist, habe ich die Leinwand mit einem Grauton zweimal grundiert und bin danach mit einem hellen Silber darüber gegangen. Alles Acryl-Farben für ungefähr 8€ das Stück.

SCHRITT 2 – Fäden befestigen

Ihr braucht neben einem Faden eurer Wahl noch einen speziellen Tacker und eine Schere. Überlegt euch im Vorfeld, wie die Fäden um das Memoboard gespannt sein sollen und tackert sie auf der Rückseite fest. Danach den überstehenden Faden einfach abschneiden, damit das Bild nicht komisch von der Wand absteht. Achtet darauf, den Faden nicht zu kurz abzuschneiden, da er sich sonst womöglich wieder unter dem Getackerten löst. Voilà – euer Memoboard aus einer Leinwand ist fertig! Jetzt könnt ihr es noch mit Karten oder sonstigem füllen. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Schickt mir auch gerne eure Resultate! Ich bin gespannt, wie ihr alles umgesetzt habt <3


Du hast Fragen an mich oder generell Fragen, die du sonst niemandem stellen kannst? Dann immer her damit und mach mit beim Fragen-Freitag! Schreib mir eine E-Mail an kontakt@lilakey.de oder hinterlasse gerne einen Kommentar. Ich werde mich bemühen, jede Frage  einzubinden. Fordere mich heraus und mach mit beim #FragenFreitag!

Mehr Lesefutter

Leave a Comment

*